Fino

Kastriert
Geburtstag 20.12.2020
Größe Mittel
Geschlecht Rüde
Aufnahme 25.07.2021
Schweiz

!!! VERMITTLUNGSHILFE !!!

Update 05/22:

Fino lebt seit Oktober bei seiner Familie in der Schweiz. Leider macht ihm das Familienleben sehr zu schaffen, so dass für ihn schweren Herzens ein passenderes Zuhause gesucht wird. Die Familie ist überzeugt, dass Fino ein ruhiges Zuhause braucht, ohne Kinder und am liebsten mit souveränem Ersthund.

Fino ist ein toller Junghund, der aber unsicher ist und wenig Selbstvertrauen hat. Er ist verspielt und freut sich doll, wenn es zum See geht und er im Ufersand rumhüpfen und buddeln kann. Er verträgt sich mit Artgenossen, kann allein zu Hause bleiben, kann entspannt im Auto mitfahren und besucht die Hundeschule. Er läuft schon gut an der Leine, kann Sitz und Platz. Auch der Rückruf wurde bereits trainiert. Alles muss natürlich weiter gefestigt werden. Auf Besuch reagiert Fino gestresst, kann aber schon auf seinen Platz geschickt werden und akzeptiert dann die Platzzuweisung. Er zeigt bisher keinen Jagdtrieb, bei Wildbegegnungen oder Katzen bleibt er ansprechbar.

Beim Kuscheln ist sich Fino mit sich selbst noch nicht ganz einig. Er möchte schon gern mal kuscheln, aber manchmal wird es ihm zu viel. In dieser Situation ist es wichtig, dass die Menschen Fino kennen und lesen lernen und seine Grenzen akzeptieren. Wenn Fino sich durch Berührung bedrängt fühlt, sei es beim zu intensiven Kuscheln oder bei Berührungen draußen (z.B. Korrektur oder Beruhigen durch Hand auflegen), reagiert er aus seinem Stress heraus mit Abschnappen. In unbekannten Umgebungen ist Fino schnell gestresst. Routinierte Abläufe sind für ihn besonders zur Steigerung des Selbstvertrauens sehr wichtig.

Fino scheint in der Familie ein grundlegendes Stresslevel erreicht zu haben. Dieses äußert sich v.a. durch Verdauungsprobleme. Er bekommt dann starken Durchfall, muss sich Erbrechen und kratzt sich häufig. Die Symptome wurden tierärztlich abgeklärt, so dass Stress als Ursache festgestellt werden konnte. Dafür spricht auch, dass sich die Symptome im Rahmen einer privaten Ferienbetreuung sehr verbesserten. Während die Familie im Urlaub war, wurde Fino für 10 Tage von einer Frau betreut, die bereits zwei Hunde hat, an denen er sich gut orientierte. Zurück im Zuhause bei der Familie kamen die Symptome leider schnell zurück.

HISTORIE:

Auf einem Ausflug mit dem Rad fanden unsere beiden Freunde und Mitarbeiter am Ortsausgang unseres Dorfes einen Hund im Straßengraben, der anscheinend verletzt war.  Keine Frage, dem Hund mußte geholfen werden! Sie riefen mich an, da eine Mitnahme am Rad ja nicht möglich war und ich fuhr sofort mit dem Auto los. Wir stellten fest, der arme Hund war nicht verletzt, er war „nur“ völlig ausgehungert, sehr schwach und völlig kraftlos. Wir päppelten ihn auf und nun ist er wieder völlig ok.

Lange hätte er nicht mehr überlebt ohne Futter.

 

Fino ist ein toller, total lieber Kerl. Er war von Anfang an voller Vertrauen zu uns und er scheint wirklich jeden Menschen zu lieben. Auch mit anderen Hunden hat er keine Probleme. Er sieht ein bißchen aus wie ein weißer Schäferhund, jedoch stimmt die Farbe nicht so ganz. Er ist eher eine „Fehlfarbe“, die Fotos schwindeln da ein wenig, er ist mehr hellblond als weiß. Der junge Mann ist noch nicht ganz ausgewachsen, so ganz genau können wir die Größe noch nicht abschätzen. Aber egal, wie groß er wird, er ist ein ganz ganz toller Hund!

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